Katja Lewina antwortet in einem Kommentar auf Harald Martenstein, der sie auf Grund eines Textes über die weibliche Masturbation kritisiert hat, und erläutert warum über das Thema Sex, mit Bezug auf die #metoo-Debatte, noch nicht genug geschrieben wurde.

Wann immer jemand behauptet, dass wir zu viel über Sex reden, beweist das nur, dass wir noch lange nicht genug darüber geredet haben. Es bedeutet, dass dieses Thema noch nicht so alltäglich und leicht ist, dass die Menschen es mit einem milden Lächeln abtun könnten, anstatt sich darüber zu ereifern.

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Bildbeschreibung Was macht man als schwedisches Indie-Pop-Wunder, wenn man für die ersten veröffentlichten Lieder schon Zuspruch von Lorde und Katy Perry bekommen hat? Man sampelt mal kurz Peter Bjorn and John und gießt textlich gerade genügend bittersüße Sehnsucht in das Beatgerüst, dass der Frühlingstouch nicht verloren geht.

Skott heißt mit bürgelichem Namen Pauline Skött und ist eine 25 jährige Schwedin, die, irgendwo im Hinterland, in einer von Folkmusikern gegründeten Kommune aufgewachsen ist. Nach den ersten Veröffentlichungen, die im Netz großen Anspruch fanden, folgten Auftritte auf dem Eurosonic Festival, dem South By Southwest, dem MS Dockville und zahlreiche ausverkaufte Gigs in Europa.

Inzwischen, sieben Singles später, hat sie ihre Debut EP, die genau wie die Single, den Titel "Stay Off My Mind" trägt, veröffentlicht und Amazon feiert sie als Entdeckung der Woche. Ich feier mit und wünsche mir, dass der Frühling so einer Ankündigung möglichst schnell Folge leistet

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Mitte Dezember veröffentlichten die Berlin Kidz ihre zweite Dokumentation, in der es hauptsächlich um Graffiti und S-Bahn-Surfen geht. Inzwischen ist der Film, der knapp über eine Stunde geht, auf vollständig auf Youtube zu sehen (hier sogar in HD).

Wer die Jungs trotzdem unterstützen möchte, kann sich entweder die zweite Auflage der DVD bei Urban Spree zulegen, oder eine kleine Leihgebühr bei Vimeo entrichten.

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Ted Gaier von den Goldenen Zitronen hat für die Wochenzeitung Tocotronic zu ihrem neuen Album "Die Unendlichkeit" interviewt und herausgekommen ist ein vielseitiges Stück Text, dass es schafft einige interesante Aspekte zu beleuchten.

Thematisch dreht es sich um Selbstwahrnehmung, persönliche Entwicklung, Ursprünge, Arbeitsteilung, Queerness und Hass.

"Und klar gibts bei euch immer auch diese Queerness, aber für mich ist das gerade bei der Arbeit an unserer neuen Platte ein Riesending, sodass ich mich frage: Als wer kann ich noch sprechen und für wen? Sollte ich nicht einfach zurücktreten und meine Plattform an andere abgeben, die vielleicht auch mal ganz andere, neue Sachen zu sagen hätten?"